Brexit: Die Schweiz und das Vereinigte Königreich sichern die bestehenden Rechte ihrer Bürgerinnen und Bürger

21.12.2018

Nach dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs wird das Freizügigkeitsabkommen (FZA) nicht mehr anwendbar sein zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Deshalb haben die Schweiz und das Vereinigte Königreich ein Abkommen über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger ausgehandelt. Das Abkommen soll es Schweizer Staatsangehörigen im Vereinigten Königreich und britischen Staatsangehörigen in der Schweiz ermöglichen, nach dem Wegfall des FZA weiterhin im Gastland bleiben zu können. Das Abkommen wurde am 19. Dezember 2018 vom Bundesrat genehmigt.

Derzeit gilt noch immer das FZA zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich und wird während einer Übergangsphase, welche voraussichtlich bis am 31. Dezember 2020 dauert, auch weiterhin gelten. Diese Übergangsphase ist jedoch erst gesichert, wenn die EU und das Vereinigte Königreich das Austrittsabkommen ratifizieren. Dieser Vorgang ist noch nicht abgeschlossen.

Ohne Übergangsphase wird das FZA gegenüber dem Vereinigten Königreich am 29. März 2019 nicht mehr anwendbar sein.

Medienmitteilung des Bundesrates vom 20. Dezember 2018
Information des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV
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