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Rentenvorausberechnung

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Häufige Fragen

Differenzzulagen bei Lernenden

Grundsätzlich erhalten die Rekruten eine Einheitsentschädigung von CHF 62.00 pro Tag (ab 1.1.2009).

 

Dies entspricht einem Monatslohn von CHF 1'860.00 (inkl. 13. Monatsgehalt).

 

Lernende mit einem Monatslohn unter dem Entschädigungsbetrag aus der EO erhalten eine Differenzzulage.

 

Beispiel
LohnCHF 1'200.000 (12x)
TageslohnCHF 40.00
EO TagesansatzCHF 40.00*80% = CHF 32.00
30 Diensttage à CHF 62.00CHF 1'860.00
Lohnanspruch der EOCHF  960.00
DifferenzzulageCHF 900.00

 

Auszahlung der Differenzzulage in der EO

Die Ausgleichskasse vergütet der Firma den angegeben Lohn des Lernenden. Zusätzlich vergütet die Ausgleichskasse die Differenz bis zur Einheitsentschädig-ung von CHF 62.00 direkt an den Versicherten.

 

Wir bitten Sie deshalb, bei Mitarbeitenden mit einem Lohn unter CHF 1860.00/Monat immer die Zahlungsverbin-dung im Abschnitt B der EO Anmeldung anzugeben.

 

Beispiele in der Praxis

Das Lehrverhältnis endet innerhalb einer Soldmeldeperiode. In der Regel werden Auszahlungen bei Beendigung des Lehrverhältnisses gesplittet:

  • Während der Lehre zahlt der Arbeitgeber den Lehrlingslohn aus. Arbeitgeber oder Ausgleichskasse zahlen zusätzlich die Differenzzulage.
  • Nach der Lehre erhält die Dienst leistende Person 65% des Lohnes (GAV ASM), eine Differenzzulage entfällt. Die Kasse vergütet der Firma den Ansatz von CHF 62.00.

 

Für Lernende, die nach der Lehre keine Anstellung haben, gilt

  • Während der Lehre zahlt der Arbeitgeber den Lehrlingslohn aus. Arbeitgeber oder Ausgleichskasse zahlen zusätzlich die Differenzzulage.
  • Nach der Lehre erhält die Dienst leistende Person weiterhin den Ansatz von CHF 62.00. Dieser wird von der Ausgleichskasse direkt an die Dienst leistende Person vergütet.

In welchen Kantonen hat die AK60 Abrechnungsstellen?

AR, GL, GR, LU, NW, OW, SZ, UR, ZG

Wie ist die Situation bei Kindern im Ausland?

Kinder von EU/EFTA Staatsangehörigen mit Wohnsitz in einem EU/EFTA Staat werden aufgrund der bilateralen Verträge gleich behandelt wie Kinder mit Wohnsitz in der Schweiz.

 

Es findet ein uneingeschränkter Leistungsexport ins Ausland statt. Werden von der ausländischen Behörde bereits Familienzulagen ausgerichtet, die Zulagen in der Schweiz jedoch höher sind, entrichtet die Schweiz Differenzzulagen.

Für die übrigen Kinder mit Wohnsitz im Ausland werden die Familienzulagen nur ausgerichtet, soweit zwischenstaatliche Vereinbarungen das vorschreiben und sofern:

  • nicht schon im Ausland ein Anspruch auf Familienzulagen besteht
  • der Anspruch in der Schweiz auf einer Erwerbstätigkeit beruht
  • das Kind das 16. Altersjahr noch nicht vollendet hat

 

Bei Wohnsitz der Kinder in anderen Staaten (z.B. Tunesien) findet überhaupt kein Leistungsexport statt.