Auszahlung

Entschädigungen der EO werden der dienstleistenden Person grundsätzlich direkt ausbezahlt. Richtet der Arbeitgebende für die Zeit des Dienstes jedoch weiterhin Lohn aus, werden die Entschädigungen dem Arbeitgebenden ausbezahlt. Dies aber nur, soweit sie die Lohnzahlungen nicht übersteigen.

Beispiel einer EO-Abrechnung mit Verrechnung des Lohnanspruchs

Rekruten erhalten grundsätzlich eine Einheitsentschädigung von 62 Franken pro Tag. Dies entspricht einem Monatslohn von 1'860 Franken (inkl. 13. Monatsgehalt). 

 

Lernende mit einem Monatslohn unter dem EO-Entschädigungsbetrag haben also Anspruch auf eine Differenzzulage, wenn sie weiterhin Lohn erhalten. 

 

Lohn normale Tätigkeit

CHF 1'200.000 (12x)

Tageslohn

CHF 40.00

Tagesansatz

CHF 40.00*80% = CHF 32.00

Lohnanspruch

CHF 960.00 (30* CHF 32.00)

EO: 30 Diensttage à CHF 62.00

CHF 1'860.00

Differenzzahlung an Rekrut

CHF 900.00

 

Die Ausgleichskasse vergütet der Firma den angegebenen Lohn (Lohnanspruch) des Lernenden. Zusätzlich vergütet die Ausgleichskasse die Differenz bis zur monatlichen Einheitsentschädigung von 62 Franken pro Tag direkt an den Versicherten. Sofern also Arbeitgebende Personen mit einem Lohn unter 1860 Franken im Monat beschäftigen, sind der zuständigen Ausgleichskasse im Abschnitt B der EO-Meldekarte die Angaben zur Zahlungsverbindung zu machen.

 

Allfällige Betreuungszulagen werden den Dienstleistenden immer direkt ausbezahlt.

Entschädigungen für Dienstleistungen unter einem Monat werden in der Regel nach Abschluss des gesamten Dienstes ausbezahlt. Bei längeren Perioden findet erstmals nach 10 Tagen und danach monatlich eine Überweisung statt.

 

Benötigen dienstleistende Personen oder ihre Angehörigen die Entschädigung für die Bestreitung des Lebensunterhaltes in kürzeren Zeitabständen, können sie die Auszahlung nach jeweils 10 Tagen verlangen.

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