Anmeldung

Nach geleisteten Diensten erhalten Dienstleistende vom Rechnungsführenden eine EO-Meldekarte. Damit können die Entschädigungen für die geleisteten Tage geltend gemacht werden. Die Dienstleistenden füllen die persönlichen Angaben aus (Teil A) und leiten die Anmeldung an die zuständige Stelle weiter.

 

Nachfolgend einige mögliche Konstellationen:

  • Arbeitnehmende stellen die Meldekarte ihrem Arbeitgebenden zu. Er ergänzt die Angaben zum vordienstlichen Arbeitsverhältnis und leitet die Unterlagen weiter an die Ausgleichskasse, über welche die Firma die Beiträge abrechnet. Sofern Arbeitnehmende von mehreren Arbeitgebenden angestellt waren, können sie frei wählen, welchem Arbeitgebenden sie die Karte zustellen. Sie sind lediglich verpflichtet, der Ausgleichskasse entsprechende Zusatzangaben zu machen. Das erforderliche Formular hierzu finden Sie hier.
  • Selbständigerwerbende richten die Meldekarte an die Ausgleichskasse, über die sie ihre Beiträge abrechnen
  • Nichterwerbstätige leiten die Karte an die Kantonale Ausgleichskasse ihres Wohnsitzkantons weiter. Die Ausnahme bilden nichterwerbstätige Studierende. Sie wenden sich an die Kantonale Ausgleichskasse des Sitzes ihrer Lehranstalt.
  • Arbeitslose stellen die Meldekarte ihrem letzten Arbeitgebenden vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zu. Er ergänzt die Angaben zum vordienstlichen Arbeitsverhältnis und leitet die Unterlagen weiter an die Ausgleichskasse, über welche die Firma die Beiträge abrechnet.

Verlorene Meldekarte

Geht eine EO-Meldekarte verloren, ist es Sache des Versicherten, den geleisteten Dienst nachzuweisen. Hierzu ist der zuständigen Ausgleichskasse das Dienstbüchlein oder eine Bestätigung der entsprechenden Stelle (Amt für Jugend und Sport, Zivilschutzstelle, Rechnungsführer) zuzustellen. Anschließend kann die Ausgleichskasse eine Ersatz-Meldekarte ausstellen.

Kontakt

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