Entschädigung bei Mutterschaft (MSE)

Entschädigungen bei Mutterschaft sollen Verdienstausfälle für Frauen ausgleichen, die aufgrund der Geburt eines Kindes nicht mehr im gewohnten Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

 

Die Mutterschaftsentschädigung lehnt sich organisatorisch und verfahrensmässig an die Regelungen der Erwerbsersatzordnung (EO) an. Sie wurde in der Schweiz im Jahr 2005 eingeführt.

 

Die EO basiert wie die AHV und IV auf den Grundsätzen des Solidaritätsprinzips. Die ganze Bevölkerung ist unabhängig davon, ob jemals Leistungen beansprucht werden, automatisch obligatorisch versichert und somit beitragspflichtig.