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Betreuungsentschädigung

Die Betreuungsentschädigung ist für Eltern vorgesehen, deren minderjähriges Kind eine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung erleidet und dadurch einen erhöhten Bedarf an Begleitung und Pflege hat. Eltern, welche die Anspruchsvoraussetzungen für die Betreuungsentschädigung erfüllen, haben Anspruch auf den damit verbundenen Urlaub bzw. den Erwerbsersatz.


Wann gilt ein Kind gesundheitlich als schwer beeinträchtigt? (im Sinne von Artikel 16o, Buchstabe a - d EOG)
Ein Kind gilt als gesundheitlich schwer beeinträchtigt, wenn: 

  • eine einschneidende Veränderung seines körperlichen oder psychischen Zustandes eingetreten ist;
  • der Verlauf oder der Ausgang dieser Veränderung schwer vorhersehbar ist oder mit einer bleibenden oder zunehmenden Beeinträchtigung oder dem Tod zu rechnen ist;
  • ein erhöhter Bedarf an Betreuung durch die Eltern besteht; und 
  • mindestens ein Elternteil die Erwerbstätigkeit für die Betreuung des Kindes unterbrechen muss. 

Leichte Erkrankungen oder Unfallfolgen sowie mittelschwere Beeinträchtigungen können Spitalaufenthalte oder regelmässige Arztbesuche erforderlich machen und den Alltag erschweren. In diesen Fällen (z.B. Knochenbrüchen, Diabetes, Lungenentzündung) kann jedoch mit einem positiven Ausgang oder mit einer kontrollierbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung gerechnet werden und es besteht daher kein Anspruch auf den Betreuungsurlaub.

In diesen Fällen können die Eltern hingegen den Urlaub für die Angehörigenpflege beziehen (Art. 329h OR). Dieser Urlaub dauert pro Ereignis maximal drei Tage und höchstens zehn Tage im Jahr. Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber leistet während dieses Urlaubs eine Lohnfortzahlung.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Artikel zum Betreuungsurlaub des BSV an die Ärtzeschaft in der Schweizerische Ärztezeitung - Betreuungsurlaub für Eltern schwer kranker Kinder (saez.ch) und bei der
Pädiatrie Schweiz - Urlaub für Betreuung gesundheitlich schwer beeinträchtigter Kinder (paediatrieschweiz.ch).

Was ist der Betreuungsurlaub? 
Der Betreuungsurlaub besteht aus maximal 14 Wochen, die mit 98 Taggeldern entschädigt werden. 
Der Betreuungsurlaub kann am Stück, wochenweise oder an einzelnen Tagen bezogen werden. Die Anzahl der effektiven Urlaubstage richtet sich nach dem Beschäftigungsgrad. 
Die Eltern können den Urlaub frei unter sich aufteilen. Kann keine Einigung über die Aufteilung erzielt werden, so wird jedem Elternteil die Hälfte des Urlaubs zugesprochen. Wenn beide für den gleichen Tag Betreuungsurlaub beziehen, erhält jeder Elternteil für diesen Tag eine Betreuungsentschädigung. 
Ein Rückfall, der nach längerer Zeit ohne Symptome auftritt, wird als neuer Fall anerkannt und lässt einen neuen Anspruch auf den Betreuungsurlaub entstehen.

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    Letzte Aktualisierung: 08.07.2021